1. Wiener Kongress für Gewaltschutz
in Kooperation mit PAX MIT
„Stell dir vor, es ist Frieden und alle gehen hin."


Gemeinsam Schutz schaffen
Wirksamer Gewaltschutz braucht Strukturen, die greifen – in Familien, Schulen, Vereinen und Unternehmen.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Prävention ist keine Aufgabe Einzelner. Sie beginnt dort, wo Menschen hinsehen und handeln.
Gemeinsam Frieden gestalten
Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird gemacht – im Kleinen wie im Großen.
Eine andere Frage stellen
Konflikte entstehen überall: in Beziehungen, Familien, Schulen, am Arbeitsplatz, in Vereinen. Die klassische Frage lautet: Warum eskalieren sie – und wie beenden wir sie?
Der 1. Wiener Kongress für Gewaltschutz stellt eine andere Frage: Was brauchen Menschen und Gesellschaften, damit Frieden überhaupt entsteht und dauerhaft erhalten bleibt?
Dieser Perspektivwechsel hat einen Namen: Friedenssalutologie – vereinfacht gesagt eine Gesundheitslehre des Friedens. Sie untersucht, welche persönlichen, sozialen und institutionellen Ressourcen Frieden fördern und Eskalation verhindern.
Drei Zugänge zum Thema
Konfliktforschung
Was lässt Konflikte eskalieren?
Mediation
Wie lassen sich bestehende Konflikte bearbeiten?
Friedenssalutologie
Was erhält Frieden – und lässt Konflikte gar nicht erst entstehen?
In der staatlich geregelten, universitär verankerten Ausbildung der Lebens- und Sozialberater:innen finden die Methoden des Konfliktmanagements nach Friedrich Glasl und der Friedenssalutologie zentrale Anwendung.

„Während die klassische Konfliktforschung fragt, warum Konflikte entstehen, fragt die Friedenssalutologie: Was brauchen Menschen und Gesellschaften, damit Frieden überhaupt entstehen kann?"
Foto: studiowey
Sieben Themen, ein Tag
Von der persönlichen Ebene bis zur internationalen Friedensarbeit.
Gewaltprävention
Wie Gewalt entsteht – und wo sie sich verhindern lässt.
Schutzstrukturen
Welche Strukturen Betroffene schützen und wo sie fehlen.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Was Gemeinschaften trägt und was sie auseinanderbringt.
Politische Verantwortung
Welchen Beitrag Politik für gesellschaftlichen Frieden leisten kann.
Friedensbildung
Wie Kinder und Jugendliche lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Globale Friedensstrategien
Was internationale Ansätze für den Alltag bedeuten.
LSB-Gewaltschutzliste
Qualifizierte Berater:innen sichtbar und auffindbar machen.
Vier Module, ein voller Tag
Moderiert von Sabine Petzl und Michael Rosenberg – von den kriminalpsychologischen Grundlagen über häusliche Gewalt und politische Verantwortung bis zur Friedenswand. Änderungen vorbehalten.
Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Praxis
Expert:innen aus Kriminalpsychologie, Politik, Bildung, Kinderschutz und psychosozialer Beratung.
Präsidentin KommR Mst. Margarete Kriz-Zwittkovits
Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien
Mag. Harald G. Janisch
Obmann der Fachgruppe Wien Personenberatung und Personenbetreuung
Hon. Prof. Mag. Dr. Thomas Müller
Kriminalpsychologe
Prof. Dr. iur. Rotraud A. Perner
MTh (evang.), liz. Psych.Th./ PA, Lebens- und Sozialberatung, psychosoziale Beratung
Ges. Andrea Amza Andras
Geschäftsträgerin a.i. Botschaft von Rumänien in der Republik Österreich
KommR MMst. Mag. (FH) Maria Neumann
Abgeordnete zum Nationalrat
MR Petra Warisch, BA MA
Bundeskriminalamt
Lizz Görgl
Lebens- und Sozialberatung, sportwissenschaftliche Beratung
Seien Sie dabei
Die Anmeldung ist ab September 2026 möglich – für die Teilnahme vor Ort im Tech Gate Vienna oder online per Livestream.
Zu den AnmeldemöglichkeitenVor Ort teilnehmen – 90 €
Ganztägig im Tech Gate Vienna, mit Pausen, Networking und Ausklang bis ca. 20:00 Uhr. Die Teilnahme in Präsenz zählt als Fortbildung. Die Plätze sind begrenzt.
Online teilnehmen – kostenlos
Der gesamte Kongress wird live übertragen – ortsunabhängig und ohne Anreise. Sie verfolgen alle Vorträge und Podiumsdiskussionen in voller Länge, von überall aus.


